Produktion Betonteile


Eine durchdachte und perfektionierte Produktion So geht es los: Zuerst erstellen wir für Ihr Gebäude ein Konzept für die Realisierung in Fertigteilbauweise. Nachdem wir das Gebäude in unserem CAD-System dreidimensional gezeichnet haben, „zerlegen“ wir es dann wieder: in einzelne, transportfähige Bauteile wie Wände und Decken.

Exakt und ohne Fehler

Die Daten dieser Elemente werden online an unsere Produktion übergeben. Ein überdimensionaler Plotter zeichnet die Abmessungen und alle Aussparungen (wie für Türen und Fenster) 1:1 – und damit fehlerfrei – auf Schalungspaletten auf. So können wir auch bei über 10 m großen Fertigteilen eine Genauigkeit im Millimeterbereich sicherstellen. Jetzt bewegen sich die Schalungspaletten wie in einer Fließbandfertigung von Station zu Station.

Insgesamt sieben Arbeitsstationen

Die erste Station ist die beschriebene Plotterstation. An der zweiten Station werden die Abschalungen zur Formgebung des flüssigen Betons aufgesetzt. Einbauteile wie Kunststoff-Kellerfenster, Türaussparungen, Elektrodosen, Wanddurchführungen etc. werden punktgenau eingebaut. An der dritten Arbeitstation wird die Betonstahlbewehrung unter Berücksichtigung der richtigen Menge, des erforderlichen Durchmessers und Abstands verlegt. Dieser Betonstahl wird von einem separaten Stahlautomaten von einer Rolle abgespult und eben gerichtet. Mit Hilfe der CAD-Daten werden alle Stäbe auf die exakte Länge geschnitten.

Im Betonierbereich

Danach laufen die Paletten über eine Vorwärmstation in den zweiten Teil der Produktionshalle, dem Betonierbereich. Hier wird an weiteren drei Stationen nicht nur Beton eingebracht, sondern die Doppelwände werden auch um 180° gedreht und zur zweiten Schale zusammengefügt. Der Beton selbst wird in der werkseigenen Mischanlage nach betriebsinternen Geheimrezepturen gemischt und mit einem so genannten Betonverteiler gleichmäßig eingebaut. Nach intensivem Verdichten auf einer Rüttelstation wird die gesamte Schalungspalette mit dem rohen Fertigteil über einen wie von Geisterhand gesteuerten Portalkran in eine Härtekammer eingelagert. Hier erhärtet der Beton unter optimalen Bedingungen. Nach frühestens vier Stunden und spätestens am nächsten Arbeitstag sind die Fertigteile bereit zur Auslagerung. Besonders wichtig für die Qualität und die Festigkeit des Betonteils sind die richtige Luftfeuchtigkeit und Temperatur bei der Erhärtung.

Logistik

Zum Versand werden die Wandteile an einer Kippstation in die Senkrechte aufgerichtet, kommissioniert und in Transportcontainer eingelagert. Diese mit ca. 25 t beladenen Container laden wir mit einem großen Stapler direkt auf einen LKW-Sattelzug. Übrigens, es sind nur zwei Container für einen Einfamilienhauskeller nötig.

Produktion Produktion
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